Jan23

Brasilien reduziert seinen Verbrauch von bolivianischem Erdgas

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Energie, Wirschaft

Brasilien reduziert seinen Verbrauch von bolivianischem Erdgas

Der wichtigste Exportpartner Boliviens, Brasilien, wird den Verbrauch von Erdgas ab Januar 2017 für die folgenden 30 bis 45 Tage senken. Dies ist unter den Vertragsbedingungen möglich. So soll der Verbrauch für die ersten Monate in 2017 um rund 50% von 30 Millionen Kubikmeter am Tag auf rund 12,3 Millionen Kubikmeter am Tag gesenkt werden. Diese Reduzierung stellt für die bolivianische Seite allerdings eine große Herausforderung dar, auch wenn sie von kurzer Dauer ist, weil das Land vorwiegend auf den Export von Erdgas nach Brasilien und Argentinien angewiesen ist. Die brasilianische Regierung gab als Begründung den starken Regenfall im Sommer an, der die Flüsse im Amazonasgebiet so gut gefüllt hat, dass das Land nun damit Energie erzeugen kann.

Jan19

Alternativen zu Arica: Bolivien bemüht sich um neue Handelswege

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Handel, Wirschaft

Arica Hafen exrorro cc by 20 800px Jan 2008

Quelle: A Panoramic view of the port of Arica, Chile, January 2008, exrorro, CC-BY-2.0, Wikipedia.

Mit dem Friedensvertrag zwischen Chile, Bolivien und Peru von 1904, der den pazifischen Krieg (1879-1883) zwischen diesen Ländern offiziell beendete, hat Bolivien auf die Nutzung des Hafens von Arica für seinen internationalen Handel gesetzt - und zwar bis heute. Dies ist so, weil der Vertrag den freien Transit bolivianischer Waren durch Arica einschließt. Doch seitdem Präsident Morales im Amt ist, sind die bolivianische Regierung und auch die Händlern, die diesen Hafen nutzen zunehmend unzufrieden mit den Dienstleistungen in Arica. Ein wichtiges Thema war denn auch die Privatisierung dieses Hafens in den 1990er Jahren und die daraus resultierenden Preissteigerungen für Dienstleistungen. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, bezog sich auf die vielen Streitigkeiten zwischen den Arbeitern und dem Hafenmanagement, sowie mehrere Streiks. Den bolivianischen Unternehmen kostete es Millionen von Dollar in verlorenen Einnahmen, sowie mehrere Fälle von Produktmängeln für die bolivianischen Verbraucher. Nun hat die bolivianische Regierung den Handel durch Arica als Problem identifiziert. Die historisch belasteten Feindseligkeiten zwischen den Regierungen Chiles und Boliviens haben noch zu den Komplikationen beigetragen. Das ist auch der Grund, warum die Morales-Regierung nach alternativen Häfen gesucht hat, um den bolivianische Handel voranzutreiben.

Jan11

Leonardo A. Prado von Gateway Bolivia, ein einzigartiger bolivianischer Unternehmer

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Tourismus, Geschäftsmöglichkeit, Markteintritt, Wirschaft

Leonardo A. Prado von Gateway Bolivia, ein einzigartiger bolivianischer Unternehmer

Unsere Person des Monats ist Lic. Leonardo A. Prado, Gründer und Präsident des auf den Tourismus spezialisierten Unternehmens Gateway Bolivia. In einem kurzen Gespräch mit Bolivia-Visión erzählt er über sich selbst, seine Arbeitsphilosophie, wie er zum Tourismus kam, sowie seine Zukunftsvision. Prado ist ein junger bolivianischer Unternehmer, der sich auf dem europäischen Tourismusmarkt mit innovativen Ideen behaupten möchte.

Dez14

Pedro Pablo Kuczynski zu Besuch in Bolivien

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Politik

Neu Veröffentlichung

Pedro Pablo Kuczynski zu Besuch in Bolivien

Dieser interessante Newsletter Artikel, geschrieben von Mateo Arbeiter von Connosco e.V., beschreibt den neu gewählten peruanischen Präsidenten Besuch in Bolivien im November dieses Jahres. In dem Artikel stellt Arbeiter die wichtigen Punkte, die von beiden Regierungen angesprochen werden sollten. Einerseits, die vielen problematischen Punkte wie Schmuggel, z.B., und mehrere Projekte für die Entwicklung beide Länder. Von diesen Projekten ist die transozeanische Eisenbahn das wichtigste.

Pedro Pablo Kuczynski zu Besuch in Bolivien

Dez02

Bolivien setzt sich für die Registrierung der ausländischen Mitbewohner ein, um die Kriminalität zu reduzieren

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Tourismus, Politik

Bolivien setzt sich für die Registrierung der ausländischen Mitbewohner ein, um die Kriminalität zu reduzieren

Die bolivianische Regierung begann diesen Monat damit, alle ausländischen Staatsbürger, die vor dem 1. November länger als ein Jahr in Bolivien leben, zu registrieren. Diese Registrierung findet bis zum 1. November 2017 statt. Das Ziel, so Regierungsminister Carlos Romero, sei es, mehr Kontrolle über die Aktivitäten der illegalen Einwanderer zu gewinnen. Illegale Einwanderer sollen in den letzten Monaten an ganzen Verbrechenswellen teilgenommen haben, und zwar in mehreren großen Städten des Landes. Die Maßnahme wird die vielen in Bolivien lebenden illegalen Einwanderer, aber auch die vielen legalen Immigranten beeinträchtigen.

Nov19

Zweites Referendum in Bolivien: Diesmal geht es um lokale und regionale Verfassungen.

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Politik

Referendo 2016 Bolívia NMaia ACruz agencia brasil 800px

Quelle: NMaia-ACruz-Agencia Brasil-CC-BY-3.0-BR

Am Sonntag, den 20. November 2016 wird Bolivien zum zweiten Mal in einem Jahr zu den Wahlurnen zurückkehren, um für eine weitere Volksabstimmungs zu wählen. Dieses Mal sind die Bürger gebeten, die regionalen und/oder lokalen Verfassungen zu genehmigen oder abzulehnen, welche seit dem Beginn des Autonomieprozesses in 2010 erarbeitet wurden.

Die Wahl bezieht sich auf fünfzehn “territorialen Einheiten" (die verschiedenen staatlichen Ebenen des Landes): in den Gemeinden Viacha (La Paz), Totora, Arque, Vinto (Cochabamba); Sucre (Chuquisaca) und El Torno, El Puente, Buena Vista, Yapacaní und Cuatro Cañadas (Santa Cruz) wird zu sogenannten ‘Organic Charters’ - Grundgesetze für Kommunen - abgestimmt.

In Uru Chipaya (Oruro), Mojocoya (Chuquisaca) und Raqaypampa (Cochabamba) wird die Abstimmung über die sogenannten Indigenen-Statute stattfinden, was einer Verfassung für diese Art der territorialen Autonomie entsprechen würde. In ähnlicher Weise wird Gran Chaco (Tarija) sein Statut zur Genehmigung vorlegen; dies wäre eine so genannte regionale Autonomie. Schließlich wird die Gemeinde Gutiérrez (Santa Cruz) ihre Bewohner fragen, ob sie den Weg einer Indigenen Autonomie gehen wollen.

Nov18

Martina Brañez - Unternehmerin aus Bolivien

Von Gerardo Basurco Kategorie Wirschaft

Martina Brañez - Unternehmerin aus Bolivien

Martina Claudia Brañez Villegas hat gerade an einem fünfwöchigen Programm für Young Leaders of the Americas Initiative (YLAI) in den Vereinigten Staaten teilgenommen. Diese Initiative wurde 2014 vom Präsidenten Barack Obama ins Leben gerufen, um junge Unternehmensgründer aus Entwicklungsländern zu fördern. Diese ist die erste Massnahme, die mit Gründern aus Lateinamerika und der Karibik durchgeführt wird. Von ca. 10.000 Erstanträgen wurden 250 ausgewählt, 10 davon aus Bolivien.

Martina Claudia Brañez Villegas wurde 1981 in Pforzheim als Tochter von John Brañez und Martha Villegas geboren, die ein Studium der Betriebswirtschaft an der dortigen Fachhochschule absolvierten. Martina besuchte die deutsche Schule in La Paz. Ihr Interesse an Kindern führte sie zu einer Ausbildung als Kindergärtnerin. Heute ist sie die Mutter vom achtjährigen Ezequiel.

Nov17

Wassermangel und Trockenheit in sechs Departamentos in Bolivien

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Umwelt

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Quelle: Atacama Wuste (nanosmile, cc-by-sa-2.0-de)

Sechs bolivianische Departamentos - La Paz, Oruro, Santa Cruz, Cochabamba, Potosi und Chuquisaca - erleben derzeit einen Mangel an Trinkwasser, so verschiedene Medien. In La Paz, dem Regierungssitz, gebe es einen Trinkwassermangel für 94 Nachbarschaften. Die Bevölkerung musste bis vor ein paar Tagen mit einem Rationierungsplan leben. Mittlerweiler hat sich die Situation durch die Implementierung von Notmaßnahmen durch die lokale und nationale Regierung entspannt. Trotzdem befindet sich das öffentliche Wasserwerk Epsas in Erklärungsnot. Während für die Wasserwerk Funktionäre der Hauptgrund im Klimawandel liegt, werfen die lokale und nationale Regierung Epsas Inkompetenz bei der Vorbereitung von Kontingenzplänen vor.

Nov11

Bolivianischer Botschafter in Berlin: Jorge Cardenas Robles

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Tourismus, Politik, Kultur

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Nach eine lange Periode, Bolivien hat ein neue Botschafter in Deutschland. Botschafter Jorge Cardenas Robles ist bereits seit Mai 2016 vor Ort in Berlin und wurde nach seinem Amtsantritt offiziell von Präsident Gauck am 2. Juni akkreditiert. Botschafter Cardenas ist nicht nur für Deutschland zuständig, sondern auch für die Schweiz, Polen und Rumänien.

Nov09

Was bedeutet Onlinemarketing für Mittelständler?

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Handel, Geschäftsmöglichkeit, Wirschaft

Was bedeutet Onlinemarketing für Mittelständler?

Bei Unternehmen mit schwarzen Zahlen liegt der Anteil digitaler Kanäle um 4 Prozentpunkte höher als bei Betrieben ohne Onlinemarketing... So lauten die Schlussfolgerungen einer Marketingstudie von TNS Infratest im Auftrag des Unternehmens Saxoprint, einer Tochter des BVMW-Partners CEWE Print. Sie können den Bericht direkt mit diesem Link herunterladen.

Nov02

Die Schönheit der bolivianischen Anden in Multimedia-Format

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Tourismus

Die Schönheit der bolivianischen Anden in Multimedia-Format

Faszinierende, wunderschöne andinische Landschaften mit weißen und in den Himmel ragenden Bergen, farbigen Gewässern und Seen, fröhlichen und oft schüchtern wirkenden Gesichtern, dazu melancholische andinische Musik und traditionelle Tänze, das ist es, was Renate Kogler und Franz Marx uns in ihrer Multimedia-Show “Bolivien - Anden, Yungas und Fiestas” zeigen. Es ist ein Sammelwerk beeindruckender Bilder, die durch die Musik, auch teils selbst produzierter, erscheinen, als ob sie sich in Bewegung setzen - eine wahre Multimedia-Show.

Okt26

Leitfaden für EU-Förderungen

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Handel, Markteintritt, Wirschaft

Überblick über die EU Finanzierungsmöglichkeiten 2014-2020 Ausgabe 2014

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können EU-Fördermittel in Form von
Finanzhilfen, Darlehen und – unter bestimmten Umständen – Bürgschafen sowie
Aufräge für die Bereitstellung verschiedener Waren oder Dienstleistungen erhalten.

Leitfaden hier.

Okt26

Strategiepapier BMWi

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Handel, Wirschaft

„Neue Impulse für den internationalen Wettbewerb um Großprojekte“

Die Bundesregierung unterstützt die Aktivitäten deutscher Unternehmen zur Erschließung und Sicherung ausländischer Märkte.

Maßnahmen des Strategiepapiers:

  • Bessere Koordinierung bei Projekten im strategischen Interesse der Bundesregierung. Hierfür wird ein Beauftragter eingesetzt und eine Koordinierungsstelle im BMWi geschaffen.
  • Bessere Nutzung der bestehenden Außenwirtschaftsförderinstrumente, dies kann im Einzelfall die Finanzierung von Machbarkeitsstudien, die Übernahme von 100 %-Garantien oder die erweiterte Berücksichtigung von ausländischen Zulieferungen bei Exportkreditgarantien umfassen.
  • Verbesserung der Finanzierungsinstrumente für strategisch relevante Projekte im Einzelfall, insbesondere durch Einsatz von KfW-Mitteln zum OECD-Mindestzinssatz in sogenannten "Matching-Situationen", wo Anbieter außerhalb der OECD Finanzierungen zu sehr günstigen Konditionen anbieten.
  • Intensivierung der internationalen Initiativen, insbesondere durch Begleitung der Bankenregulierung nach Basel III und Basel IV.
Okt22

Lateinamerika-Tag 2016 in Hamburg: Mexiko, Lateinamerika, und die jüngsten Entwicklungen

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Handel, Wirschaft, Volkswirtschaft

Lateinamerika-Tag 2016 in Hamburg: Mexiko, Lateinamerika, und die jüngsten Entwicklungen

Beginnt in Lateinamerika eine neue Phase politischer, wirtschaftlicher und sozialer Veränderungen? Oder sind die jüngeren Ereignisse einfach nur mehr vom Gleichen? Welche Rolle spielt z.B. Mexiko in der Region? Diese Fragen wurden in der vergangenen Woche, am 13. und 14. Oktober 2016, auf dem Lateinamerika-Tag 2016 diskutiert. Die jährliche Veranstaltung wird vom Hamburger Lateinamerika-Verein (LAV) organisiert; LAV bringt jedes Jahr Mitglieder des Vereins, Geschäftsleute und Lateinamerika-Experten sowie Freunde Lateinamerikas zusammen. Das Besondere in diesem Jahr war das 100-jährige Jubiläum des LAV. Im Galadinner, welches im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses stattfand, unterstrichen beide Festredner (Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, und Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments) vor allem die sozio-ökonomischen und freundschaftlichen Beziehungen beider Weltregionen.

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