Sep09

Gabinete Binacional Bolivia - Perú

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Bau / Infrastruktur, Politik, Wirschaft

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Foto quelle: Agencia Boliviana de Informacion (ABI)

Am 1. September trafen sich in Lima der bolivianische Präsident Evo Morales und der peruanische Präsident Pedro Pablo Kuczynski, jeder zusammen mit seinem Kabinett. Beide Regierungschefs trafen sich zum dritten Mal in einem sogenannten Kabinetttreffen (siehe Titel). Bei den Gesprächen ging es um bilaterale Entwicklungs- und Handelsfragen. Zu den wichtigsten Themen gehörten der Bau der Bi-Ozeanischen Eisenbahn und die Entwicklung des Ilo-Hafens.

Aug07

Bolivien feiert 192 Jahre Unabhängigkeit

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Kultur, Politik

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Am 3. August 2017 feierte das bolivianische Honorarkonsulat in Hamburg gemeinsam mit der bolivianischen Gemeinde und dem diplomatischen Corps in Hamburg Boliviens 192. Unabhängigkeitstag. Der Honorarkonsul, Rolando Haches, nutzte die Gelegenheit, sein Glas zu Ehren Boliviens zu heben. In seiner Ansprache erinnerte er daran, dass mit Blick auf die südamerikanische Geschichte 192 Jahre Unabhängigkeit eine beachtliche Zeit sind. Auch verwies er dabei auf die vergangenen 11 Jahre seit der Gründung des aktuellen Plurinationalen Staates. Darüber hinaus und um die Schönheit der bolivianischen Landschaften hervorzuheben, zeigte der Konsul ein paar kurze Videos über Bolivien, welche ebenfakks auf bolivia-visión.com zu sehen sind. Am Schluss der Ansprache wurde die Nationalhymne gesungen.

Jun09

Boliviens Agenda im UN-Sicherheitsrat

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Politik

Quelle: ABI

Am 1. Juni dieses Jahres nahm Bolivien den Vorsitz des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen (UNSC) für die Dauer von einem Monat ein. Während dieser Zeit wird Bolivien versuchen, seine Agenda fortzusetzen, um mehr Aufmerksamkeit auf wichtige Fragen wie Frieden, Proliferation und dem Recht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser auf der ganzen Welt zu generieren.

Apr14

Regenzeit: Der Stand der Straßen in Bolivien

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Tourismus

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Quelle: By Greenmind1980 - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50556487

Boliviens Regenzeit beginnt im November und endet im März oder April im darauffolgenden Jahr. Dies zu wissen, ist besonders wichtig, wenn es ums Reisen geht und man eine Route planen will. Alljährlich gibt es in diesen Monaten schwere Regenfälle, Stürme, Überschwemmungen und Erdrutsche - dazu kommt dann der schlechte Zustand der Straßen. Oft verbaut dies die Pläne von Reisenden und vielen anderen, schlimmer jedoch wenn Menschen in Unfällen Schaden nehmen. Jedes Jahr wird die Regenzeit mit einer Warnung angekündigt. Die Leute treffen dann in der Regel ihre Vorkehrungen für ihre Reisen:. viele sagen ihre Pläne ab, während andere das Wetter beobachten und ihr Glück auf der Straße versuchen. Jedes Jahr geschehen dann erneut viele Unfälle.

Apr07

Bolivien: Das Projekt "Bioceanico" geht weiter voran

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Bau / Infrastruktur, Entwicklung, Politik, Wirschaft

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Quelle: S.E. Jorge Cardenas

Die bolivianische Regierung setzt ihre "Bioceanico"-Projekte fort. Das Ziel ist, mittels einer Eisenbahn durch Brasilien, Bolivien und Peru eine Verbindung zwischen dem Atlantik und Pazifik herzustellen. Die Eisenbahnlinie soll vom brasilianischen Hafen Santos im Süden Brasiliens aus starten, etwa 3100 Kilometer durch Bolivien und 400 Kilometer durch Peru führen und dann im Hafen von Ilo im südlichen Peru enden. Das Projekt wird voraussichtlich 10 bis 14 Milliarden Dollar kosten. Das politische, wirtschaftliche und soziale Potenzial eines solchen Projekts hat das Interesse der Nachbarländer Paraguay und Uruguay sowie die Aufmerksamkeit der deutschen Regierung geweckt. Der Bioceanico, wie es jetzt heißt, verspricht nicht nur die beiden Ozeane zu verbinden, sondern auch die Region. Das Projekt hat großes Potenzial, den Handel und die regionale Integration unter den Teilnehmerländern weiter zu stärken. Gleichzeitig kann es die Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika stärken, insbesondere mit Deutschland.

Mär22

Höhenlagen-Weine: Bolivianische Weine aus den Andentälern

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Wein

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Seit über 400 Jahren werden in der Region Tarija Weine und Spirituosen produziert. Eingeführt von spanischen Kolonisatoren, vor allem Missionaren, wurden der Weinanbau und die Arbeit damit ein Teil des Lebens in dieser Region. Heute haben bolivianische Winzer eine Weinmarke entwickelt, die die besonderen Ursprungsbedingungen widerspiegelt - den ‘Vino de Altura’ (Höhenlagen-Weine). Das Besondere daran sind die Nähe zur Sonne, die günstigen klimatischen Bedingungen und eine lange Tradition in der Weinherstellung.

Mär17

Boliviens erfolgreiche Teilnahme an der ITB 2017

Von Miguel A. Buitrago, Gerardo Basurco Kategorie Tourismus

Boliviens erfolgreiche Teilnahme an der ITB 2017

Der Eingang in die ITB Berlin, die führende Business-Plattform für das globale touristische Angebot, kann ein bisschen einschüchternd wirken. Vor allem weil die Reisemesse in den riesigen Gebäuden der Berliner Messe stattfindet, aber auch weil die jährlich stattfindende Messe packend voll ist, und zwar an jedem Tag von früh morgens bis spät abends. Das heisst, dass ab dem Augenblick, an dem man die Messe betritt, auf Tausende von Menschen aus aller Welt trifft, die hin und her zwischen allen Kontinenten dieser Erde laufen. Dieses Jahr, um in die Südamerika-Halle zu gelangen, musste man den Mittleren Osten, Arabien und einige Teile von Afrika durchqueren. Am Eingang der Südamerika-Halle traf man auf den mexikanischen und brasilianischen Pavillon, die bei weitem die größten Lateinamerikas waren.

Feb19

Quinoa Royal aus Bolivien auf der BioFach in Nürnberg

Von Gerardo Basurco, Miguel A. Buitrago Kategorie Import: Bolivianische Produkte in D-A-CH, Export: D-A-CH Produkte in Bolivien, Nahrungsmittel

Quinoa Royal aus Bolivien auf der BioFach in Nürnberg

Die BioFach, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, und die parallel stattfindende Vivaness, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik, verzeichnen 2017 einen Besucherrekord und knackten die 50.000-Marke. Die Fachbesucher reisten aus 134 Ländern zum Branchentreff nach Nürnberg, wo sie auf das Angebot von 2.785 Ausstellern aus 88 Ländern trafen. Darunter waren 17 Aussteller aus verschiedenen Regionen Boliviens.

Feb12

Reisen Hamburg: Die andere Reisemesse in Norddeutschland

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Tourismus

Reisen Hamburg: Die andere Reisemesse in Norddeutschland

Während die ITB Berlin-Reisemesse die größte Messe für Reisen in Deutschland sein könnte, müsste die Messe Reisen Hamburg mindestens an zweiter Stelle stehen. Die diesjährige Messe bot wieder einmal viele Reisemöglichkeiten zu folgenden Themen: Kreuzfahrt, Caravaning, Radfahren und Urlaub. Bolivia-Vision hat die Messe auf der Suche nach Angeboten für Reisen nach Bolivien besucht. Obwohl internationale Reisen kein Schwerpunkt sind, fanden wir viele Angebote und einige sehr interessante Reisepakete.

Feb08

Erleben Sie die Anden und nicht nur ein Land

Von Miguel A. Buitrago

Quelle: google image arica ilo lapaz

In der Andenregion, welche von Südkolumbien durch Ecuador, Peru und dem Westen Boliviens führt und im Norden Chiles und Argentiniens endet, zeigen sich gewisse Ähnlichkeiten in Bezug auf Ethnizität und Traditionen. Die dort lebenden Gemeinsamkeiten haben ihre weitgehend gemeinsamen, historischen und territorialen Ursprünge in den Gebieten, wo sich einst das Inkareich (1438-1533) erstreckte. Allerdings ging es in den Anden nicht nur um die Inkas, es gibt in der Region vielmehr eine immense Vielfalt bezüglich der Landschaften und Kulturen. Klingt das widersprüchlich? Eigentlich nicht. Denn die Anden bieten für verschiedene Nationen einen Ort, deren Tradition und Geschichte zu entwickeln - und die Region erlaubt einen regionalen Blick auf das Leben der Menschen in den Höhen der Anden.

Feb06

Streit um Padre Obermaiers Vermächtnis

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Gesellschaft

Padre Obermaier (2012, J. Lirauze, ABI)

In den vergangenen Monaten ist ein sehr öffentlicher Streit über die Präsidentschaft der Stiftung Cuerpo de Cristo (Fundación Cuerpo de Cristo, FCC), die Arbeit von Padre Sebastian Obermeiers und seinem Vermächtnis ausgebrochen. Seit fast vier Jahrzehnten hat sich Obermeier, ein deutscher Pfarrer aus Rosenheim, in der Stadt El Alto in La Paz, Bolivien, um die Bedürftigen gekümmert. Seine Arbeit erhielt erhebliche Unterstützung von Behörden im Land, aber vor allem von Menschen außerhalb von Bolivien, die ihm auch bei der Finanzierung und Realisierung der Arbeit geholfen haben. Gerade mal fünf Monate nach seinem Weggang aufgrund einer Herzinsuffizienz streiten ehemalige Gründungsmitglieder des Gremiums über die Führung und Kontrolle der Stiftung. Der Rechtsstreit ist bereits vor Gericht gekommen.

Jan31

Was bedeutet die Präsidentschaft Trumps für Lateinamerika und Bolivien?

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Politik, Wirschaft

Source: Eigene gestaltung

Am 21. Januar 2017 wurde Donald J. Trump als der 45. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Angesichts seiner verschiedenen Äußerungen, dazu oft widersprüchlich, über die Beziehungen der USA mit anderen Ländern der Welt ist es sowohl unsicher als auch verwirrend, welche Wege die neue US-Regierung nehmen wird. Überall auf der Welt fragt man sich, ob die USA sich gegenüber der Welt verschließen werden. Werden die USA versuchen, ihre Wirtschaft mit Maßnahmen des Protektionismus zu schützen? Wie wird die zukünftige Sicherheitspolitik aussehen? Diese Fragen sind auch für die lateinamerikanischen Länder von großer Bedeutung. Die große Frage,die im Raum steht, ist:  Was kann und soll man von einer Trump-Präsidentschaft erwarten?

Jan26

Evo Morales feiert elf Jahre im Amt und sieben Jahre des neuen Plurinationalen Staates

Von Miguel A. Buitrago Kategorie Politik

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Der bolivianische Präsident Evo Morales feierte am 23. Januar 2017 sein elf-jähriges Amtsjubiläum und das sieben-jährige Jubiläum der Schöpfung des Plurinationalen Staates. In einer mehr als vierstündigen Rede unterstrich er die Errungenschaften seiner Regierung (z. B. mehr Einbeziehung der Bürger, die Souveränität des Landes, die sozioökonomischen Fortschritte und die Armutsminderung) und setzte diese oft in Bezug zu der 180-jährigen Geschichte der ehemaligen Republik. Sein Fazit: “wir haben in elf Jahren geschafft, was zuvor in 180 Jahren nicht geschaffen wurde.”

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